Mitschnitt vom Talk „Nachhaltige Awareness für inklusives Feiern“

Im Rahmen des Stream Festivals Ende Mai 2025 in Linz war Magdalena Klein von VIMÖ Teil eines Talks zu „Nachhaltige Awareness für inklusives Feiern“ – hier zum Nachschauen/hören: https://www.dorftv.at/video/46490

Aus der Ankündigung:

Awareness ist mehr als nur Teams vor Ort – es ist eine Haltung, die unsere Strukturen prägen muss, statt ein „Extra“ zu bleiben.

Im Panel wird diskutiert, was es braucht, um die Nachtkultur inklusiver zu machen. Es geht darum, gegen Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, (sozialer) Herkunft, Aussehen, sexueller Orientierung, Behinderung oder Neurodiversität aktiv zu werden. Um hier alte Muster zu überwinden ist es wichtig, die Perspektiven von Menschen mit den verschiedensten Diskriminierungs-Erfahrungen, wie FLINTA*-(Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, transgeschlechtliche und agender *)Personen, BIPoCs (Black, Indigenous and People of Color), Menschen mit Behinderungen, migrantischen Erfahrungen, neurodiversen Hintergründen und unterschiedlichen sozialen Herkünften miteinzubeziehen.

In Kooperation mit der Linz Club Commission wird überlegt, wie in der Nachtkultur Raum für reale Diversität geschaffen werden kann.

Es diskutieren:

Mika Bankomat / F.I.S.T

Magdalena Klein / VIMÖ

Dóra Czövek / AwA*

Marina Wetzlmaier / Halo-Halo

Moderation: Katja Mühlegger / Linz Club Commission

Podcast Gender und Recht: Folge mit Nick Markwald zum Thema „Queere Rechte“

In dieser Folge des Podcasts Gender und Recht ist zwar keine Person von VIMÖ mit dabei, aber es geht um ein wichtiges Thema, deshalb teilen wir sie hier:

Queere Rechte?

Rechte geschlechtlicher Minderheiten werden in Österreich in erster Linie vor Gerichten erkämpft bzw. durch diese sichergestellt. Die Gesetzgebung sieht meist keine entsprechenden Regelungen vor. Dies führt zu einigen Unklarheiten, insbesondere betreffend die Eintragung eines alternativen Geschlechtseintrages bzw. Streichung desselben für trans* und inter* Personen. In der dritten Folge 2025 sprechen wir mit Nick Markwald von der Europa-Universität Flensburg über den status quo der Rechte von inter*, trans* und nicht-binären Menschen in Deutschland. Dort gilt seit 2024 das Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag (sog. Selbstbestimmungsgesetz). Es ermöglicht trans-, intergeschlechtlichen und nichtbinären Personen, ihren Geschlechtseintrag und ihre Vornamen vereinfacht per Erklärung vor dem Standesamt ändern zu lassen. Weiters gibt uns Nick einen Einblick in das interdisziplinäre Foschungsprojekt Normative Implikationen der Menschenrechte von Menschen mit DSD (Differences of sex development) in einer nicht-binären Rechtswelt sowie in die Forschungsarbeit zum Thema Regulierung von Operationen an inter* Kindern im Rahmen des Sonderforschungsbereiches „Sexdiversity“.

Hier zum Anhören: https://www.radio.at/podcast/gender-und-recht

Ruf nach Gesetz zum Schutz intergeschlechtlicher Kinder | derStandard

Mai 2023

Auszug aus dem Artikel:

Mehr als 70 Organisationen pochen in einem offenen Brief an die Bundesregierung auf ein Gesetz zum Schutz von intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen. Gefordert wird ein Verbot von medizinisch nicht notwendigen Operationen. Österreich sei hier nach wie vor säumig, wird in dem Brief, der anlässlich des internationalen Tags gegen Homo-, Bi-, Trans- und Inter*-Feindlichkeit am Mittwoch veröffentlicht wurde, kritisiert.

„Bis heute erleben intergeschlechtliche Kinder und Jugendliche medizinische Eingriffe, die weder selbstbestimmt noch notwendig sind. Das führt oft zu großem Leid, Traumatisierungen und körperlichen Beschwerden“, sagt Luan Pertl, Vorstandsmitglied des Vereins Intergeschlechtlicher Menschen Österreich (Vimö), in einer Aussendung.

Der vollständige Artikel kann hier gelesen werden:

https://www.derstandard.at/story/2000146502626/ruf-nach-gesetz-zum-schutz-intergeschlechtlicher-kinderF

Warum intergeschlechtliche Kinder besser geschützt werden müssen | mosaik

Mai 2023

Auszug aus dem Artikel:

Die Bundesregierung ist beim Schutz von intergeschlechtlichen Minderjährigen säumig. Ein Gesetzesentwurf verstaubt in der Schublade, schreiben Paul Haller und Magdalena Klein.

Mit einem offenen Brief und einer Petition richteten sich vergangenen Mittwoch, dem internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*-, und Transfeindlichkeit, 72 Organisationen an die Bundesregierung. Ihre Forderung: Die Regierung muss rechtliche Schutzlücken schließen und intergeschlechtliche Kinder und Jugendliche vor nicht notwendigen medizinischen Eingriffen schützen.

Dazu hat sie der Nationalrat mit einem Entschließungsantrag vor fast zwei Jahren einstimmig aufgefordert, also, mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grünen und Neos. Das politische Versprechen wurde bis heute nicht erfüllt. Ein von Justiz- und Gesundheitsministerium erarbeiteter Gesetzesentwurf liegt laut Justizministerin Alma Zadić seit Herbst 2022 bei der ÖVP, wie aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage von Mario Lindner (SPÖ) hervorgeht. Die Familien- und Jugendministerin Susanne Raab (ÖVP), die neben Zadić und Gesundheitsminister Rauch im Entschließungsantrag adressiert ist, ist gefordert, die politische Blockadehaltung aufzugeben.

 

Der vollständige Artikel kann hier nachgelesen werden:

Bundesregierung säumig beim Schutz intergeschlechtlicher Kinder | ggg.at

Mai 2023

Auszug aus dem Artikel:

Am 17. Mai wird der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Trans- und Inter*-Feindlichkeit (IDAHOBIT) begangen. Über 50 Organisationen nehmen das zum Anlass, um von der Bundesregierung ein Gesetz zum Schutz von intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen einzufordern.

„Die Bundesregierung muss endlich ihren Job erledigen und ein Gesetz zum Schutz von intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen vorlegen. Wie lange sollen wir noch warten?“ ärgert sich Luan Pertl, Vorstandsmitglied des Vereins Intergeschlechtlicher Menschen Österreich (VIMÖ) sowie Mitglied der Plattform Intersex Österreich.

Der vollständige Artikel kann hier nachgelesen werden:

https://www.ggg.at/2023/05/17/bundesregierung-saeumig-beim-schutz-intergeschlechtlicher-kinder/

Folge zu Inter* Pride mit Tinou Ponzer und Paul Haller | Podcast sexologisch

Was für eine Folge! Wir sprechen über das neue Buch INTER*Pride > Wie gestaltet sich Inter*-Aktivismus in unterschiedlichen Regionen der Welt? Und was bedeutet

„Pride“, also Stolz, für intergeschlechtliche Menschen, deren Erfahrungen häufig von Beschämung,

Gewalt und Normierung geprägt sind?

 

Folge auf Spotify anhören.

Gesetz zum Schutz intergeschlechtlicher Kinder gefordert | orf.at

Mai 2023

Ausschnitt aus dem Artikel:

Mehr als 70 Organisationen pochen in einem offenen Brief an die Bundesregierung auf ein Gesetz zum Schutz von intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen. Gefordert wird ein Verbot medizinisch nicht notwendiger Operationen.

Österreich sei hier nach wie vor säumig, wird in dem Brief, der anlässlich des internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Trans- und Inter*-Feindlichkeit heute veröffentlicht wurde, kritisiert.

„Bis heute erleben intergeschlechtliche Kinder und Jugendliche medizinische Eingriffe, die weder selbstbestimmt noch notwendig sind. Das führt oft zu großem Leid, Traumatisierungen und körperlichen Beschwerden“, so Luan Pertl, Vorstandsmitglied des Vereins Intergeschlechtlicher Menschen Österreich (VIMÖ), laut Aussendung.

Der ganze Artikel ist hier zu finden:

https://orf.at//stories/3317021/

Inter* Story – ein Stück Akivismus | lambda

März 2023, Luan Pertl

Ausschnitt aus dem Artikel:

Am 22.11.2022 war es soweit: VIMÖ (Verein Intergeschlechtlicher Menschen Österreich) feierte im Werk X Petersplatz Premiere vom selbstinszenierten Stück Inter* Story – Ein Stück Aktivismus. Was für ein Erlebnis! Sechs Monate des Texte Schreiben, Inszenieren, Denken, erneut Schreiben, Proben und dann ist es endlich soweit.

Man steht hinter der Bühne, hört die Ausstellungseröffnung von Alex Jürgen*, Alex spricht die Willkommensworte, das Publikum tobt, Nervosität macht sich breit, die Luft in der Brust wird eng, dann öffnet sich die Türe zum Saal, das Publikum tritt ein. Zu Beginn werden vier Aufklärungsvideos gezeigt zu den Themen Intergeschlechtlichkeit – Variationen der Geschlechtsmerkmale, Recht, Bildung und Community. Hinter der Bühne – man hört die Videos, die Schritte der Menschen, Stimmen, die Aufregung wird immer größer, wir stehen schon in der Reihe bereit für den Auftritt, wissen wir noch unseren Text, kalter Schweiß läuft an uns herunter. Dann der Umbau zur Bühnenshow, Olivia Kudlich und Bastian Lehner, die das wunderbare Bühnenbild kreiert und gebaut haben, geben uns ein Zeichen, jetzt ist es soweit. Der Auftritt – tosender Applaus – noch einmal stockt der Atem während Magdalena Klein das Publikum begrüßt und in die Show einführt. Und dann passiert alles wie in Trance und dennoch sind wir hochkonzentriert. Stück für Stück schreiten wir durch unser Theaterstück, welches eine Kombination aus vermeintlicher Mainstream Talk Show und theatral ausgearbeiteten Szenen zu den Themen Community, Pathologisierung, Diskriminierung und Medien darstellt. In einem Zweitstrang wird die inter* coming out Geschichte der Talk Show Moderator*in Magdalena Klein erzählt, welche während der ebenso inszenierten Pausen immer wieder Flashbacks zu ihrer eigenen Geschichte erlebt.

Den ganzen Artikel gibt es auf der Seite von lambda zu lesen.

Intergeschlechtlichkeit – was ist das? | Podcast Sexologisch

Magdalena Heinze spricht in ihrem Podcast mit Tobias Humer von VIMÖ über folgende Themen: Inter. Intersex. Intergeschlechtlichkeit. Vielleicht habt ihr den Begriff schon mal gehört. Aber was genau bedeutet Intergeschlechtlichkeit eigentlich? Was heißt das? Wieviele Menschen sind inter? Warum und in welcher Form erleben sie Diskriminierung und was können wir dagegen tun?

Podcast anhören auf Spotify oder Apple Podcast.