PA: Umfassende Europarats-Empfehlung zur Gleichberechtigung intergeschlechtlicher Menschen

Linz 29.01.2026

Im Oktober 2025 hat das Minister*innen-Komitee des Europarats seine Empfehlung CM/Rec(2025)7 zur Gleichberechtigung von intergeschlechtlichen Menschen vorgestellt. „Es handelt sich um das erste umfassende internationale Rechtsinstrument, das sich speziell mit den Menschenrechten intergeschlechtlicher Personen befasst,“ ist auf der Webseite des Europarats zu lesen. „Die von den 46 Mitgliedsstaaten des Europarates verabschiedete Empfehlung gibt den Regierungen klare Leitlinien für die Ausarbeitung von Gesetzen und Richtlinien vor, die nicht einvernehmliche medizinische Eingriffe verbieten und sicherstellen, dass jeglicher Eingriff bei intergeschlechtlichen Kindern aufgeschoben wird, bis diese selbst entscheiden können,“ so im Text weiter.

„In dieser bahnbrechenden Empfehlung wird Österreich dargelegt, wie es für den gleichberechtigten Zugang zur Gesundheitsversorgung und für den spezifischen Schutz von intergeschlechtlichen Menschen vor Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt sorgen kann – und zwar in allen gesellschaftlichen Bereichen,“ so Tinou Ponzer, Obmensch von VIMÖ.

Die ebenso im Herbst 2025 veröffentlichte FRA-Studie „Being intersex in the EU“ (Inter*-Sein in der EU) zeigt, wie dringlich der Handlungsbedarf ist.

Die Bundesregierung plant, wie berichtet, „klare Regelungen zum Schutz intergeschlechtlicher Minderjähriger vor gesundheitlich nicht notwendigen Eingriffen“ zu implementieren sowie „den Ausbau der Sensibilisierungsmaßnahmen für Gesundheitspersonal“.

„Die Teilhabe und Förderung intergeschlechtlicher Menschen und insbesondere der Schutz von Kindern liegt in der Hand unserer Bundesregierung. Jetzt kann sie glücklicherweise auf diese Vorarbeit des Europarats zurückgreifen und im neuen Jahr in die Umsetzung gehen,“ zeigt sich Magdalena Klein, Vize-Obmensch von VIMÖ, hoffnungsvoll.

Die Aussendung ist auch auf der Seite der APA zu finden.

VfGH-Erkenntnis zu Geschlechtseinträgen

Wir gratulieren der Genderklage zu ihrem Erfolg! Der Verfassungsgerichtshof hat sich in einem bahnbrechenden Erkenntnis dafür ausgesprochen, dass auch nicht-binäre Personen ein Recht auf einen für sie passenden Geschlechtseintrag (im Falle der Klage eine Streichung des Eintrags) haben. Damit widerspricht der VfGH einerseits dem Verwaltungsgerichtshof, der im letzten Jahr noch zu dem Erkenntnis kam, dass eine Streichung des Geschlechtseintrags in Österreich grundsätzlich nicht möglich sei und deshalb auch für Unsicherheiten bei intergeschlechtlichen Menschen sorgte, die ihren Eintrag seit 2020 streichen lassen konnten und davon auch Gebrauch machten. Andererseits erkennt der Verfassungsgerichtshof damit zum zweiten Mal in der Geschichte Österreichs an, dass die Kategorie „Geschlecht“ nicht ausschließlich binär gedacht werden kann. Nach dem Erkenntnis aus 2018, bei dem es um eine intergeschlechtliche Person ging, folgt nun auch das Erkenntnis zu einer endogeschlechtlichen Person mit nicht-binärer Geschlechtsidentität. Der VfGH erkennt damit an, dass das Geschlecht eines Menschen nur von diesem Menschen selbst bestimmt werden kann.

Wie der Zugang zu einem alternativen Geschlechtseintrag gestaltet wird, ist aktuell noch nicht absehbar. Es ist davon auszugehen, dass es weiterhin zu einer Form von Begutachtung / Attestpflicht kommt. Wir werden uns dazu mit Politiker*innen austauschen und warten gespannt auf einen neuen Erlass aus dem BMI.

Weitere Informationen zum Erkenntnis gibt es bei VeNiB. Dort findet sich auch das Erkenntnis im Volltext.

 

Umfrage für Sportvereine und Studie für Regenbogenfamilien

Online-Erhebung zum Thema Diskriminierung & Gewalt im österreichischen Breiten- und Amateursport. Durchgeführt von fairplay – Initiative für Vielfalt und Antidiskriminierung.

Seit 1997 setzt sich fairplay für eine gewaltfreie Sportkultur ein, wo alle willkommen sind und Rassismus, Homophobie, Sexismus, Fremdenfeindlichkeit sowie Hass und Ausgrenzung keinen Platz haben.
Seit 1997 hat sich die Sportlandschaft verändert – neue Vereine, neue Sportarten, neue Herausforderungen, neue Chancen – und neue Probleme?
❗ Mit eurer Hilfe wollen wir wissen, mit welchen Themen im Bereich Gewalt, Vielfalt und Diskriminierung Vereine in Österreich 2025 am meisten zu tun haben, was euch beschäftigt und wo ihr Unterstützung bräuchtet!
✍ Macht mit bei der großen online Breitensport-Umfrage zum Thema Gewalt & Diskriminierung im Sport!
📅 Bis 21. Jänner 2026 sind alle Sportvereine und -organisationen in Österreich aufgerufen, an der Umfrage teilzunehmen

⏰ Die Umfrage dauert ca. 15 Minuten.

 

Warum?

Wir wollen ein Licht werfen auf die vielfältigen Erfahrungen & Herausforderungen im Bereich Diskriminierung & Gewalt im österreichischen Breitensport. Damit wir mit euch gemeinsam zielgerichtete Maßnahmen für einen gewaltfreien und freudvollen Sport entwickeln können.

Hier geht es zur Umfrage:

 

Rainbow Austrian Longitudinal Family (RALF) Studie

Wer kann bei RALF teilnehmen?

Für RALF suchen wir Familien in Österreich, in denen sich mindestens ein Elternteil als lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, queer, inter*, asexuell, agender, aromantisch oder anderweitig als Teil der LGBTQIA+-Community identifiziert. Dabei definieren wir „Eltern“ unabhängig von rechtlicher oder genetischer/gestationaler Elternschaft und unabhängig von Beziehungen zu anderen Elternteilen und der Familienkonstellation. Entscheidend für die Teilnahme ist, dass Sie sich selbst als Elternteil für ein Kind zwischen 2 und inkl. 17 Jahren erleben (und sich als LGBTQIA+ identifizieren). Auch, wenn Sie sich nicht ausdrücklich als „Regenbogenfamilie“ bezeichnen, sind Sie herzlich dazu eingeladen, teilzunehmen!

Worum geht es bei RALF und wie läuft die Studie ab?

Mit der RALF-Studie möchten wir dazu beitragen, Regenbogenfamilien in Österreich sichtbarer zu machen. Dafür begleiten wir 150 Regenbogenfamilien mit Kindern im Alter ab 2 bis inkl. 17 Jahren für die nächsten zwei Jahre. Wir interessieren uns dabei besonders dafür, welche Stärken Kinder und Eltern in Regenbogenfamilien im Alltag zeigen und mit welchen Hürden sie womöglich konfrontiert sind. Dazu versenden wir an Eltern einmal im Jahr einen Online-Fragebogen. Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren, die ebenfalls teilnehmen möchten, erhalten zusätzlich einen eigenen, altersgerecht ausformulierten, verkürzten Fragebogen von uns.

Hier gibt es weitere Informationen zur Studie:

https://sosci.univie.ac.at/RegistrierungRALF/

 

Hallo Neu(igkeiten)-Jahr 2026

Foto-Credits: Klaus Frimmel-Walser

 

Wir haben es geschafft!

Unsere neuen Büro- und Beratungsräumlichkeiten in Wien befinden sich nun im zweiten Bezirk, Lößlweg 6/5! Damit verabschieden wir uns vom Kulturzentrum 4lthangrund, von dem wir über 3 Jahre lang Teil waren und sehr dankbar sind für die vielen Möglichkeiten vor Ort und die tolle Kooperation in der Zeit. Unser neuer Standort muss noch fertig her- und eingerichtet werden, daher werden wir im Jänner noch keine Öffnungszeiten haben.

Ein weiterer Abschied betrifft Florian Deppert (im Bild oben links), unseren Koordinator für Bildungsanfragen und verantwortlich für Buchhaltung/Finanzen. Über 2 Jahre lang durften wir erfolgreich zusammenarbeiten, haben ihn persönlich sehr geschätzt und wünschen ihm alles Gute auf dem weiteren Weg! Das neue Jahr bringt uns also auch eine neue Person, die diese Aufgaben bei uns übernehmen wird. Wir freuen uns schon auf alle Veranstaltungen in 2026 und darauf, alte und neue Gesichter zu sehen!

Wir möchten an dieser Stelle zusätzlich auf die Situation des Kulturzentrums 4lthangrund hinweisen, das ebenfalls umziehen muss, da das Areal der Alten WU abgerissen wird:

4lthangrund zieht um — und wir brauchen eure Unterstützung!
4lthangrund eröffnet zwei neue Orte in der Nähe der alten WU, um weiterhin Raum für Kultur, Awareness, Nachbarschaft und Gemeinschaft zu schaffen. Endlich Räume! Wir konnten an den neuen Orten langfristige Mietverträge sichern – das bringt uns einen entscheidenden Schritt weiter. Die Verträge bieten Stabilität für die kommenden Jahre und ermöglichen verschiedenen Gruppen, Künstler:innen und Nachbarschaftsinitiativen wachsen zu können, neue Formate zu entwickeln und in der Stadt aktiv zu bleiben. Ein Umzug bedeutet aber auch: Mietkautionen, Werkzeuge, Reparaturen, Materialien und Menschen, die diese Arbeit machen. Wir brauchen finanzielle Unterstützung ebenso wie praktische Hilfe um diese Räume für alle nutzbar zu machen.“

Wenn ihr unterstützen könnt und wissen möchtet, wo 4lthangrund für Alle zukünftig seine Räume solidarisch öffnen wird, lest hier weiter: https://4lthangrund.jetzt/4lthangrund-umzug/

Winterpause vom 20.12.2025 – 06.01.2026

english below
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Liebe Community,
Liebe Verbündete,
Liebe interessierte Menschen!

Wir gehen in unsere Winterpause und sind daher vom 20.12.2025 bis 06.01.2026 nicht erreichbar: Unser Büro in Wien ist geschlossen, wir führen keine Telefonate und auf Mails reagieren wir in dieser Zeit nicht. Ab dem 07.01.2026 sind wir aber wieder im gewohnten Umfang für euch da und freuen uns auf eine Kontaktaufnahme.
Wir wünschen euch allen eine hoffentlich ebenso erholsame Zeit und ein gutes Ankommen im nächsten Jahr!

Euer Team von VIMÖ und VIMÖ Wien sowie der Beratungsstelle Var.Ges

 

Dear Community,
Dear allies,
Dear interested people!

We are going into our winter break and will therefore not be available from December 20th 2025 till January 6th 2026: Our office in Vienna will be closed, we will not make any phone calls and we will not respond to emails during this time. From January 7th 2026, we will be back for you as usual and are looking forward to hearing from you.

We wish you all a hopefully equally relaxing time and a good start into the new year!

Your team from VIMÖ and VIMÖ Vienna and the Var.Ges counselling centre

Lehrende an Hochschulen in Österreich – Erfahrungen im Umgang mit TIN*-Studis gesucht!

Tara Brandl schreibt gerade eine Masterarbeit an der Universität Wien und untersucht die Erfahrungen von trans*, inter* und nicht-binären Studierenden an Hochschulen in Österreich. Dazu hat Tara einerseits eine Gruppendiskussion mit tin-Studierenden durchgeführt und andererseits einen Fragebogen für Lehrende entwickelt:

Umfrage für Lehrende:

Die Umfrage richtet sich an Lehrende an österreichischen Hochschulen, unabhängig von der eigenen Geschlechtsidentität und davon, ob sie Erfahrungen im Umgang mit TIN* Studierenden haben.  Die Befragung dauert etwa 10-15 Minuten und erfragt geschlechtsbezogene Einstellungen und zielgruppenspezifische Erfahrungen. Da diverse Geschlechtsidentitäten an Hochschulen ein immer größeres Thema werden und neue Fragen für Lehrende aufwerfen, möchte ich mit dieser Studie dazu beitragen, eine bestehende Forschungslücke zu schließen und mehr Orientierung für die Praxis zu schaffen.

Weitere Informationen zur Umfrage inklusive Datenschutzhinweise gibt es hier:

https://sosci.univie.ac.at/tinkommunikation/

 

 

Gruppendiskussion für Studierende:

Ich bin Tara (dey/demm/deren), nicht-binär, und schreibe aktuell meine Masterarbeit in Psychologie an der Universität Wien. Dafür suche ich trans*, inter* und nicht-binäre Studierende für eine Gruppendiskussion über Erfahrungen mit Lehrenden an Hochschulen – positive wie negative.
Vielleicht entspricht das auch deinen Erfahrungen: Diskriminierungserfahrungen in der akademischen Ausbildung belasten häufig die psychische Gesundheit und den Studienweg von TIN* Personen. Deshalb möchte ich eure Perspektiven in der Forschung sichtbar machen und untersuchen, wie es euch in der Interaktion mit euren Lehrenden geht.
Die Gruppendiskussion soll ein diskriminierungskritischer und solidarischer Raum sein, in Wien stattfinden und voraussichtlich etwa 2 Stunden dauern. Alle Beiträge werden anonymisiert und vertraulich behandelt. Mit eurem Einverständnis wird der Ton der Diskussion aufgezeichnet, pseudonymisiert verschriftlicht und nach der Auswertung gelöscht. Es ist jederzeit möglich, ohne Angabe von Gründen die Diskussion zu verlassen.
Es gibt Snacks, Getränke und 20 € Aufwandsentschädigung.

Empfehlungen des Europarats zur Gleichberechtigung von intergeschlechtlichen Menschen

Am 07.10.2025 hat das Minister*innen-Komitee des Europarats einstimmig die Empfehlung CM/Rec(2025)7 verabschiedet, in der Maßnahmen zur Gleichberechtigung von intergeschlechtlichen Menschen vorgeschlagen werden. Diese Empfehlung wurde am 27.10.2025 in Straßburg offiziell vorgestellt.

Neben Politiker*innen und Entscheidungsträger*innen, waren auch inter* (Erfahrungs)Expert*innen, Angehörige und Unterstützer*innen anwesend und haben auch Reden gehalten, wie z.B. Luan Pertl von VIMÖ. Ein ergreifender Moment und Meilenstein für die Inter*-Menschenrechts-Bewegung. Viele haben jahrelang an den aktuellen Empfehlungen gearbeitet und wir gratulieren zu diesem wichtigen Schritt und sagen: Danke!

Die Empfehlungen geben den 46 Mitgliedsstaaten des Europarats ein politisches Rahmenwerk und Beispiele vor und betreffen u. a. die Bereiche Gesundheit, Bildung und Bürger*innenrechte. Die Mitgliedsstaaten sind jetzt dazu aufgefordert, auf der nationalen Ebene eine Umsetzung anzugehen und für die Gleichberechtigung von intergeschlechtlichen Menschen zu sorgen.

Im Rahmen der Intersex Awareness Wochen wurde begleitend die #EuropeGoesPurple Kampagne gestartet – initiiert vom Europarat und der SOGIESC Unit gemeinsam mit OII Europe. Durch die Kampagne wurden weltweit Veranstaltungen abgehalten, wie z.B. eine Fachtagung im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin, oder auch Social Media Aktionen gemacht und einige repräsentative Gebäude in der Inter*-Pride Farbe Lila beleuchtet.  

Hier findet ihr mehr Infos zur Kampagne, wie man mitmachen kann, darunter auch Toolkits für verschiedene Institutionen und Organisationen, die Video-Aufzeichnung des Launch Events im Europarat sowie die bereits erwähnte und dort präsentierte „Recommendation on Equal Rights for Intersex Persons“ – und auch Materialien wie Grafiken und Poster, die man weiterhin gerne teilen und verwenden kann: https://europegoespurple.org/

Hier die deutsche Version „Empfehlung CM/Rec(2025)7 des Ministerkomitees an die Mitgliedstaaten über die Gleichberechtigung intergeschlechtlicher Menschen“: https://bmbfsfj-veranstaltungen.bafza.de/fileadmin/BMBFSFJ/Redakteure/Veranstaltungsdateien/Team_1/4623-_EuropeGoesPurple/Empfehlung_des_Europarats_Gleichberechtigung_intergeschlechtlicher_Menschen.pdf

Job: Finanzen / Controlling Verein und Koordination des Bildungsangebots

Finanzen / Controlling Verein und Koordination des Bildungsangebots (all gender welcome) in Teilzeit-Beschäftigung (25 Std.)

Aufgaben im Bereich “Finanzen / Controlling”: 

  • Buchhaltung – laufende Agenden
  • Abrechnung von Förderungen (national/international)
  • Jahresabschluss – Erstellung in Zusammenarbeit mit Vereins-Finanzperson
  • Budgetplanung
  • Soll-Ist-Vergleich lfd. Projektbudgetkontrollen
  • Finanzielle Betreuung von neuen und laufenden Förderungen (national/international)
  • Bearbeitung diverser Personalagenden
  • Administration vereinsrechtlicher Angelegenheiten

Aufgaben im Bereich “Koordination des Bildungsangebots”

  • Bearbeitung & Koordinierung von Bildungsanfragen
  • Erstellen von Angeboten
  • Abrechnung der Bildungsveranstaltungen (in Kooperation mit der Buchhaltung)
  • Organisation & Moderation monatlicher Treffen des Bildungsteams
  • Weiterentwicklung des Bildungsprogramms in Zusammenarbeit mit dem Bildungsteam

 

Das Qualifikationsprofil:

  • Mehrjährige Erfahrung mit Vereinsbuchhaltung
  • Grundkenntnisse im Controlling
  • Erfahrung in der Projektabrechnung (national/international)
  • Geschlechtergerechte kommunikative Fähigkeiten in Wort und Schrift
  • Fundierte MS-Office Kenntnisse (insbes. Excel)
  • Selbstverantwortung mit der Motivation, den Aufgabenbereich weiter zu entwickeln
  • Teamorientierung
  • Sensibilität für den Themenbereich Intergeschlechtlichkeit insb. Menschenrechtsverletzungen und IGM

 

Unser Angebot:

  • Büro in Wien
  • Kleines Team von aktivistisch sehr aktiven Menschen
  • Homeoffice nach Vereinbarung
  • Abwechslungsreiche Tätigkeit mit eigenständigem Verantwortungsbereich
  • Die Tätigkeit erstreckt sich über den Hauptverein in Linz und den Zweigverein in Wien
  • Teilzeit-Beschäftigung ab dem 1.1.2026 (25 Stunden pro Woche, € 2.317,00 pro Monat brutto)

 

Grundsätze unserer Arbeit:

 

VIMÖ arbeitet in vollem Umfang mit und für die von und mit OII Europe erarbeiteten Deklarationen (Malta DeclarationStatement of Riga und Vienna Statement; mehr dazu hier https://vimoe.at/ueber-uns/).

VIMÖ unterstützt im vollen Umfang menschenrechtsbasierte LGBTIQAA*-Forderungen und spricht sich gegen jegliche Form von Diskriminierung der und innerhalb dieser Communities aus. VIMÖ setzt sich für die Gleichberechtigung aller Menschen und gegen Diskriminierung aufgrund von Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck, Geschlechtsmerkmalen, ethnischer und/oder sozialer Zugehörigkeit, Hautfarbe, Behinderung, Religion oder anderen Merkmalen ein.

Bewerbungsfrist: 12.11.2025; 23:59 Uhr

Bewerbungen an bewerbung@vimoe.at mit dem Betreff: Finanzen VIMÖ

Wir freuen uns auf eure Bewerbung!

Verein Intergeschlechlicher Menschen Österreich Hauptverein Linz/Zweigverein Wien

 

Die Ausschreibung gibt es auch als PDF.

Aktuelle Umfragen

Umfrage zu „ELGA“ des BMASGPK

Liebe Bürgerin, lieber Bürger: ELGA, die elektronische Gesundheitsakte Österreichs, wird weiterentwickelt, und Ihre Erfahrungen als Nutzer:in stehen dabei im Mittelpunkt.

Denn ein digitales Gesundheitssystem soll nicht nur funktionieren, sondern Ihnen wirklich im Alltag helfen – verständlich, nützlich und einfach in der Bedienung.

Deshalb laden wir – das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz –  Sie ein, bei dieser Umfrage mitzumachen.

Wir möchten wissen: Was funktioniert gut? Was ist mühsam oder unklar? Was fehlt Ihnen oder wünschen Sie sich?

Ihre Antworten tragen direkt zur Modernisierung und Verbesserung von ELGA bei – für Sie und alle Bürger:innen in Österreich.

Dauer: ca. 15 Minuten

Alles ist anonym & streng vertraulich

Link: https://elga-uxumfrage-2025.paperform.co/

Umfrage der Europäischen Krebsorganisation 

Aus der Beschreibung:

„Wir laden Sie herzlich ein, an einer Online-Forschungsstudie der Europäischen Krebsorganisation teilzunehmen. Diese Studie hat zum Ziel, Ungleichheiten im Gesundheitswesen zu verstehen, die Menschen der LSBTIQ-Gemeinschaft in Europa erfahren. Um teilnehmen zu können, müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein und Ihre medizinische Versorgung in einem europäischen Land erhalten.“

Die Umfrage (Dauer 10 – 20 Minuten) gibt es auf Deutsch und vielen anderen Sprachen. Geschlechtliche Vielfalt ist darin berücksichtigt. OII Europe, ILGA Europe und TGEU haben mit ihrer Expertise bei der Erstellung unterstützt. Wir halten sie für eine wichtige Umfrage, um die Gesundheitsversorgung dieser vulnerablen Gruppen zu verbessern, gerade beim Thema Krebserkrankungen. Bei Interesse einfach direkt bei der Organisation melden und den Link anfragen, da dieser nicht öffentlich geteilt wird. Wir empfehlen, mitzumachen!

Kontakt: alexandra.eni at europeancancer.org (Zum Mail-Schicken bitte die Leerzeichen aus der Mailadresse entfernen und „at“ durch @ ersetzen.)

Neue Empfehlungen und Musterbrief der GAW zu Geschlechtervielfalt in Formularen

Die Gleichbehandlungsanwaltschaft hat ein Musterschreiben zur Berücksichtigung von Geschlechtervielfalt in Formularen erstellt – als Werkzeug gegen Diskriminierung & Belästigung und für Selbstbestimmung:

Du wirst in Formularen beim Kauf einer Dienstleistung oder eines Produkts gezwungen, dich zwischen „männlich“ und „weiblich“ oder „Herr“ und „Frau“ zu entscheiden – obwohl das deinem Geschlecht nicht entspricht? Das ist gesetzlich verboten!

Mit Unterstützung der Selbstvertretungsorganisationen Verein Intergeschlechtlicher Menschen Österreich (VIMÖ) und Verein Nicht-Binär (VENIB) hat die Gleichbehandlungsanwaltschaft (GAW) einen Brief für Interventionen erstellt. Dieses Tool unterstützt dich dabei, diskriminierende Formulare bei Unternehmen oder Institutionen zu beanstanden: https://www.gleichbehandlungsanwaltschaft.gv.at/aktuelles-und-services/aktuelle-informationen/musterschreiben-fuer-geschlechtervielfalt-in-formularen.html

Außerdem hat die GAW mit Support von VIMÖ und VENIB auch eine Empfehlung für Unternehmen entwickelt. Die Empfehlung gibt leicht umsetzbare, gesetzeskonforme Vorschläge für diskriminierungsfreie Formulare: https://www.gleichbehandlungsanwaltschaft.gv.at/aktuelles-und-services/aktuelle-informationen/emfehlung-fuer-geschlechtervielfalt-in-formularen.html

Wichtig zu wissen: Der Diskriminierungsgrund Geschlecht im Gleichbehandlungsgesetz schützt u.a. vor Benachteiligung aufgrund von Trans- und Intergeschlechtlichkeit sowie aufgrund von Nicht-Binarität. Holt euch die Empfehlungen und das Musterschreiben und weist auch andere darauf hin!