Juni 2023: LGBTIQ+-Community fordert umfassenden Diskriminierungsschutz – Petition jetzt unterschreiben!

Ein neues Positionspapier fordert den vollen Diskriminierungsschutz für LGBTIQ+-Personen. Wir unterstützen dieses Positionspapier als Erstunterzeichner*innen und schließen uns den Forderungen vollumfänglich an. Um dieses Ziel zu erreichen wurde außerdem eine Petition gestartet, die ihr gern unterschreiben könnt!

Wir wollen gemeinsam mit vielen anderen Organisationen erreichen, dass das Gleichbehandlungsgesetz geändert wird und LGBTIQ+-Personen besser vor Diskriminierung geschützt werden. Konkret möchten wir, dass im Gleichbehandlungsgesetz der Schutzgrund „sexuelle Orientierung“ ausgeweitet wird und der Schutzgrund „Geschlecht“ auf „Geschlechtsidentität, Geschlechtsmerkmale und Geschlechtsausdruck“ erweitert wird!

Wir sind in vielen Bereichen Disrkiminierungen ausgesetzt und können uns rechtlich nicht dagegen wehren, wenn es kein Levelling-Up gibt.

Im Positionspapier gibt es weitere Infos zu den Forderungen.

 

Juni 2023: VIMÖ an ÖVP und Grüne: Schützen Sie endlich intergeschlechtliche Kinder und Jugendliche!

Über 70 Organisationen und tausende Einzelpersonen fordern ein Gesetz zum Schutz von Kindern mit Variationen der Geschlechtsmerkmale

Wien (OTS) „Ich bedanke mich bei Bundesministerin Zadić und Bundesminister Rauch für die Entgegennahme unserer Petition. Doch unsere Forderung bleibt aufrecht: Die Regierung
muss endlich liefern und darf nicht weiter tatenlos zusehen, wie die körperliche Unversehrtheit von Kindern und Jugendlichen verletzt wird, nur weil sie eine Variation der Geschlechtsmerkmale haben“, fordert Luan Pertl vom Verein Intergeschlechtlicher Menschen Österreich (VIMÖ) und verweist auf die laufende
Petition sowie einen bereits 2021 beschlossenen Entschließungsantrag. Im Antrag werden Gesundheitsminister Rauch, Justizministerin Zadić (beide Grüne) und Familienministerin Raab (ÖVP) aufgefordert intergeschlechtliche Kinder und Jugendliche zu schützen. „Kinder und Jugendliche müssen über ihr Geschlecht selber entscheiden können. In einer demokratischen Gesellschaft darf das Recht auf Selbstbestimmung nicht vom Geschlecht abhängen“, ergänzt Wolfgang Rögner vom Verein Klinefelter*Inter.

„Es ist zutiefst unverständlich, warum die körperliche Unversehrtheit von intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen nicht besser geschützt wird. Die rechtlichen Lücken sind wohl bekannt, es ist höchst an der Zeit sie zu schließen“, sagt Paul Haller, Gründungsmitglied der Plattform Intersex Österreich und CoHerausgeber des Buchs „Inter* Pride“ über die Menschenrechtssituation intergeschlechtlicher Menschen. „Intergeschlechtlichkeit ist keine Krankheit. Niemand will lebensnotwendige Eingriffe verbieten, aber kosmetische Operationen an Kindern müssen endlich verboten werden. Menschen mit Variationen der Geschlechtsmerkmale sollen selbst über ihren Körper entscheiden dürfen, wenn sie alt genug sind und ausreichend Informationen und Unterstützung erhalten haben“, sagt der ausgebildete Sozialarbeiter und Sexualpädagoge.

Über 70 Organisationen prangerten bereits am 17. Mai, dem internationalen Tag gegen Homo, Bi, Inter* und Transfeindlichkeit, die Untätigkeit der Bundesregierung in einem offenen Brief an und forderten ein Gesetz zum Schutz intergeschlechtlicher Kinder und Jugendlicher. Österreich dürfe kein europäisches Schlusslicht werden, heißt es im offenen Brief. Länder wie Malta (2015), Portugal (2018), Deutschland (2021) und Griechenland (2022) haben in den letzten Jahren bereits ein Gesetz verabschiedet. “Es gibt eine letzte Chance vor der Sommerpause diesen Antrag umzusetzen. Und jeder Monat, in dem wir Kindern und Jugendlichen folgenschwere Behandlungen ersparen, ist ein gewonnener”, so Johanna Morandell, Vertreterin der zivilgesellschaftlichen Kampagnenorganisation #aufstehn. „Deshalb fordern wir gemeinsam mit den über 7.000 Unterstützer_innen der Petition die Minister_innen auf, das Gesetz jetzt im Nationalrat vorzubringen.“

 

Unter diesem Link gibt es Fotos der heutigen Petitionsübergabe.

Die Presseaussendung ist auf der Seite der APA ebenfalls abrufbar.

 

Folgende Medien haben über die Petitions-Übergabe berichtet:

XTRA! – VIMÖ an ÖVP und Grüne: Schützen Sie endlich intergeschlechtliche Kinder und Jugendliche!

ggg.at – Intergeschlechtliche Kinder schützen: Petition übergeben

 

© Beitragsbild: #aufstehn / Clara Gottsauner-Wolf

 

 

Juni 2023: Übersicht über Veranstaltungen im Pride-Month mit VIMÖ-Beteiligung

Wie jedes Jahr ist im Juni der Pride-Month! Wir sind in diesem Monat an vielen öffentlichen Veranstaltungen beteiligt, bei denen wir auf die Situation von intergeschlechtlichen Menschen in Österreich aufmerksam machen, neue Kontakte knüpfen und natürlich auch Spaß haben wollen! Ihr möchtet uns wieder sehen, mit uns reden oder uns vielleicht neu kennenlernen? Dann kommt bei einer der Veranstaltungen einfach vorbei!

 

Wien:

14.6.2023 – Übergabe der Petition und Kundgebung ab 8:15 Uhr:

Am 14. Juni 2023 werden wir unsere Petition „Schützen Sie intergeschlechtliche Kinder und Jugendliche!“ (VIMÖ gemeinsam mit der Plattform Intersex Österreich, der Selbsthilfegruppe MRKH Austria und dem Verein Klinefelter*Inter) zusammen mit mein #aufstehn übergeben!

Mehr Infos gibt es hier.


16.6.2023 – Vienna Pride Konferenz im Wiener Rathaus, 9 – 19 Uhr:

Die Schwerpunkte der diesjährigen Konferenz zu LGBTIQ liegen auf den Themen Menschenrechte, Gesundheit sowie Wirtschaft und Arbeitsmarkt und sind in ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Diskussionen, Workshops und einer Jobinfomesse verpackt. VIMÖ wird einen Workshop dort geben und auf einem Panel mitdiskutieren.

Die Teilnahme ist kostenlos!

Mehr Infos: https://viennapride.at/event/vienna-pride-konferenz/


16.06.2023 – Community-Treffen für inter* Menschen und Angehörige:

Mehr Infos dazu gibt es hier.


17.6.2023 – Vienna Pride – Regenbogenparade:

Die gemeinsame Fußgruppe von Cha(i)nge – Trans Peer Group Vienna, Venib – Verein Nicht Binär, VIMÖ – Verein Intergeschlechtlicher Menschen Österreich sowie allen Unterstützenden, die dabei sein möchten, läuft unter dem Motto „Selbstbestimmung für alle!“. Ihr findet uns unter dem Namen „trans inter* nicht-binär“ mit der Startnummer 14! Es gibt auch ein Basteltreffen, bitte informiert euch dazu bei Venib und Cha(i)nge, die viel dazu auf Social Media, v.a. Instagram teilen.


18.6.2023 – TEDx Pride Talk in Wien

We want to take you on a journey of ideas, stories and innovations exploring pride and LGBTIQA+ topics. Under the motto: “No sleep till inclusion is real” our talks will be around healthcare, poetry, activism in rural areas, consent and power, intersex*, drag and inclusion.

Mehr Infos und Karten: https://tedxdonauinsel.at/salonpride2023/

 

Linz:

23.06.2023 – Workshop im Rahmen des flinta*days:

Die Gruppe von DYKE*march aus Linz hat einen Flinta*day mit vielen spannenden Workshops im Rahmen des Pride-Months organisiert. Am 23. Juni 2023 geben wir einen Workshop, der sich an Menschen richtet, die immer schon mal wissen wollten, wie sie gute Allies sein können.

Mehr Infos gibt es hier.


24.6.2023 – Linz Pride:

Tinou Ponzer wird dieses Jahr Jurymitglied bei der Linz Pride sein! Wir haben keine eigene Anmeldung für eine Gruppe gemacht, aber einzelne werden mitgehen und mit der Inter*-Pride-Fahne erkennbar sein: https://www.hosilinz.at/linzpride2023/


25.6.2023 – Community-Treffen für inter* Menschen und Angehörige

Mehr Infos zum Treffen gibt es hier.

 

 

Graz:

1.7.2023 – CSD Graz:

Wir werden am CSD in Graz (auch ohne eigene Gruppe) teilnehmen und haben uns mit einem Infotisch fürs Parkfest angemeldet. Mehr Infos: https://www.csd-graz.at/


2.7.2023 – Community-Treffen in Graz:

Weitere Infos zum Treffen gibt es hier.

Juni 2023: Übergabe der Petition und Kundgebung am 14.06.2023 um 8:15 Uhr

Am 14. Juni 2023 werden wir unsere Petition „Schützen Sie intergeschlechtliche Kinder und Jugendliche!“ (VIMÖ gemeinsam mit der Plattform Intersex Österreich, der Selbsthilfegruppe MRKH Austria und dem Verein Klinefelter*Inter) zusammen mit mein #aufstehn übergeben!

Die für einen entsprechenden gesetzlichen Kinderschutz verantwortlichen Minister*innen Mag. Johannes Rauch, Dr.in Alma Zadić und MMag.Dr.in Susanne Raab sowie ausgewählte Nationalratsabgeordnete wurden eingeladen, die vielen Unterschriften aus Zivilgesellschaft, Menschenrechts- und Kinderschutzorganisationen entgegenzunehmen und endlich ein Verbot von nicht notwendigen, geschlechtsnormierenden Eingriffen an Kindern und Jugendlichen mit Variationen der Geschlechtsmerkmale zu bewirken. Jeder Mensch muss für sich und seinen Körper selbst entscheiden können – sobald er entscheidungsfähig ist! Gesundheitsminister Mag. Johannes Rauch und Justizministerin Dr.in Alma Zadić werden unsere Petition persönlich im Parlament entgegen nehmen!

Zusätzlich zur Übergabe haben wir eine Kundgebung vor dem Denkmal der Republik angemeldet. Das Denkmal befindet sich am Dr.-Karl-Renner-Ring links vom Parlamentsgebäude und vor dem Grete-Rehor-Park. Es würde uns sehr freuen, wenn wir viele Leute bei der Kundgebung sind und gemeinsam Menschenrechte einfordern. Ihr erkennt die Kundgebung an der „Inter*-Pride-Flag“ (Gelbe Fahne mit lila Kreis).

Wann: Mittwoch 14.06.2023, 8.15Uhr!

Wo: Denkmal der Republik, Dr. Karl Renner-Ring, links vom Parlamentsgebäude und vor dem Grete-Rehor-Park, 1010 Wien

Natürlich wäre es sehr super, wenn wir noch ganz viele Unterschriften bis dahin bekommen. Also, bitte nochmals mithelfen beim Pushen & Teilen:

Petition: https://mein.aufstehn.at/p/inter

Mai 2023: Offener Brief an Minister*innen zum Schutz intergeschlechtlicher Kinder und Jugendlicher

Neben der Petition, die VIMÖ vor wenigen Tagen gestartet hat und die noch bis 11.Juni läuft, wenden wir uns heute gemeinsam als 73 Organisationen auch in einem Offenen Brief an die zuständigen Minister*innen.

Unsere Presseaussendung dazu findet ihr hier, Medienberichte siehe unten auf dieser Seite.

Der offene Brief im gesamten Wortlaut mit allen Unterzeichner*innen kann hier heruntergeladen werden:

Medienberichte werden laufend hier gesammelt:

 

Mai 2023: Petition “Schützen Sie intergeschlechtliche Kinder und Jugendliche!”

VIMÖ, die MRKH Austria Selbsthilfegruppe, der Verein Klinefelter*Inter und weitere, insgesamt 73 Organisationen sowie bereits rund 3.500 Einzelpersonen wenden sich neben einem Offenen Brief auch mit einer Petition an die Bundesregierung (Texte siehe unten) – und brauchen deine Unterstützung!


→ Unterzeichnen 😊💜💛✍️→

 https://mein.aufstehn.at/p/inter


→ Pushen & Teilen 😊💜💛✊ →


An Gesundheitsminister Rauch, Justizministerin Zadić, Familien- und Jugendministerin Raab:

Wir fordern ein Gesetz zum Schutz von intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen!

Bis heute erleben intergeschlechtliche Kinder und Jugendliche medizinische Eingriffe, die weder selbstbestimmt noch notwendig sind. Ihre Körper werden von klein auf chirurgisch und hormonell verändert – und das nur, weil sie nicht in die medizinische und gesellschaftliche Norm von männlichen oder weiblichen Körpern passen. Das führt oft zu großem Leid, Traumatisierungen und körperlichen Beschwerden.

Wir sagen:

Intergeschlechtliche Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf körperliche Selbstbestimmung! Österreich muss sie wirkungsvoll schützen – und das geht nur mit einem entsprechenden Gesetz.

Warum ist das wichtig?

Der österreichische Nationalrat hat bereits im Juni 2021 die Bundesregierung aufgefordert, intergeschlechtliche Kinder und Jugendliche zu schützen. ÖVP, SPÖ, Grüne und Neos stimmten damals für einen Antrag (1) zum „Schutz von intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen vor medizinisch nicht notwendigen Eingriffen an den Geschlechtsmerkmalen“ und feierten diesen Erfolg im Pride-Monat Juni. Zwei Jahre später ist immer noch nichts umgesetzt.

Wir können und wollen nicht länger warten! Wir fordern eine rasche Umsetzung des Entschließungsantrags und ein Gesetz zum Schutz von intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen!

Der fehlende Schutz von intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen bzw. Kinder und Jugendliche mit Variationen der Geschlechtsmerkmale hat eine lange Geschichte:

Bereits 2020 forderte der UN-Kinderrechtsausschuss Österreich auf, nicht-notwendige und nicht-konsensuelle medizinische Eingriffe und Behandlungen an Kindern mit Variationen der Geschlechtsmerkmale zu verbieten (2). Der Ausschuss hielt explizit fest, dass es sich dabei um eine „schädliche Praxis“ handle und verwies auf die Ausführungen des UN-Ausschuss gegen Folter (CAT) (3). Dieser wiederum rügte Österreich bereits 2015 für derartige Praktiken, die er als grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlungen im Sinne der UN-Antifolterkonvention einstufte.

Auch die LGBTIQ Equality Strategy 2020-2025 der Europäischen Kommission fordert ein Ende von schädlichen medizinischen Eingriffen (4). Ebenso fordern zahlreiche internationale Organisationen von der UNO bis zum Europäischen Parlament ein Ende dieser Praktiken.

Andere europäische Länder wie Malta, Griechenland, Portugal oder Deutschland haben ein Gesetz zum Schutz von intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen bereits verabschiedet. Österreich muss nachziehen!

Quellen:

(1) https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVII/A/1594/imfname_971331.pdf
(2) https://www.ohchr.org/en/documents/concluding-observations/committee-rights-child-concluding-observations-combined-fifth-0
(3) https://vimoe.at/2015/12/01/das-un-kommittee-gegen-folter-cat-gibt-eindeutige-empfehlungen-an-oesterreich/
(4) https://commission.europa.eu/system/files/2020-11/lgbtiq_strategy_2020-2025_en.pdf

Erstunterzeichner*innen:

VIMÖ Verein Intergeschlechtlicher Menschen Österreich
Plattform Intersex Österreich
MRKH Austria Selbsthilfegruppe
Verein Klinefelter* Inter
#aufstehn
Afro Rainbow Austria

AGPRO – Austrian Gay Professionals
Aids Hilfe Wien
AIDS-Hilfe Steiermark
AIDSHILFE Oberösterreich
Akademie für sexuelle Bildung
Amnesty International Österreich
AMSA – Austrian Medical Students’ Association
AwA* – Kollektiv für Awareness Arbeit
Beratungsstelle COURAGE
Bundesjugendvertretung (BJV)
Cha(i)nge – Trans Peer Group Vienna
das kollektiv – kritische bildungs-, beratungs- und kulturarbeit von und für migrant*innen
Die Juristinnen
Fachstelle Selbstbewusst
Fachstelle Selbstlaut
fairplay – Initiative für Vielfalt und Antidiskriminierung im Sport
FAmOs Regenbogenfamilien
Flinta* Kraft Club
Flinte – Verein zur Förderung von Kunst, Kultur und Kommunikation von Frauen, Lesben*, inter*-, non-binary*- und trans*-Personen
GoWest Verein für LGBTIQ*, Bregenz (Vorarlberg)
GRAS – Grüne und alternative Student_innen
Grüne Andersrum Wien
Hil-Foundation
HOSI Linz
HOSI Salzburg
HOSI Tirol
HOSI Wien
in:team, Sexuelle Bildung und Beratung
Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs
Klagsverband zur Durchsetzung der Rechte von Diskriminierungsopfern
Kollektiv Decolonizing in Vienna!
Lil* – Zentrum für Sexuelle Bildung, Kommunikations- und Gesundheitsförderung Oberösterreich
Lil* – Zentrum für Sexuelle Bildung, Kommunikations- und Gesundheitsförderung, Graz Steiermark
Lustwandel Sexualberatung
maiz – autonomes zentrum von & für migrantinnen
obds – österreichischer Berufsverband der Sozialen Arbeit
Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH)
Our Bodies, feministisches Gesundheitsmagazin
pink noise – Verein zur Förderung feministisch popkultureller Aktivitäten
Planet 10
Plattform für Menschenrechte Salzburg
Pride Biz Austria
Pro Choice Austria
QBW – Queer Business Women
Queer Amnesty
Queer Base – Welcome & Support for LGBTIQ Refugees
queerconnexion
Queere Frauen Linz (Stammtisch)
Rechtskomitee Lambda
RosaLila PantherInnen – LGBTIQ Interessenvertretung Steiermark
samara – Verein zur Prävention von (sexualisierter) Gewalt
Selbsthilfegruppe Transgender Graz
sexOlogisch by Magdalena Heinzl
SoHo Österreich – die sozialdemokratische LGBTIQ-Organisation
SOS Kinderdorf Österreich
Trans* SHG Linz
TransX . Verein für TransGender-Personen
Türkis Rosa Lila Tipp
Venib – Verein Nicht Binär
Verein Amazone, Bregenz (Vorarlberg)
Verein Leicht Lesen – Texte besser verstehen
Verein Q:WIR
Verein Senia – Enthinderung der Sexualität für Menschen mit Beeinträchtigung
Vienna Pride
Volkshilfe Österreich
YOUnited Linz
ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit

Anastasia Lapina
Andrea Kaya
Astrid G. Weinwurm-Wilhelm
Candy Licious
Christoph Hörfarter
Daniela Dorfmayr
DSAin Elisabeth Vlasich Psychotherapeutin
Edgy Freija
Eva Fels
Faina Willenig
Franzi Zach
Gabriele Rothuber
Hanna Oldofredi
Hannah Birnbaumer
Julian Knöbl
Karin Mühlwasser
Lisa Langmann
Lisa Wolfes-Danner
Mag. Michael Peintner
Melanie Röhlich
Michaela Moser-Steigerwald
Milo Nenning
Mo Kasrawi
Patrick Künstner
Petz Haselmayer
Raphael Martin
Samantha Radak
Susanne Kalka
Teo Hassan



Mit lila Schrift steht auf gelbem Hintergrund folgender Text: Inter* Story - ein Stück Aktivismus Der Film Premiere !!! 19.05.2023 -> 20:30 Uhr @ Kulturzentrum Althangrund

Mai 2023: Premiere des Films „Inter* Story – ein Stück Aktivismus“ am 19.05.2023 ab 19.30 Uhr in Wien

INTER*Story – das Theater- und Filmprojekt von VIMÖ Wien in Kooperation mit WERK X–Petersplatz

Die Geschichte geht weiter!
Nicht His-story, nicht Her-story – INTER*Story!

Nach dem erfolgreichen Theaterstück kommt nun der Film, das Projekt „INTER*Story – Ein Stück Aktivismus“ steht vor der nächsten Premiere:

Filmpremiere: 19.05.2023

Come Together ab 19:30 Uhr, Filmstart: 20:30 Uhr, anschließend Filmgespräch mit VIMÖ Wien und den Filmemacher*innen

im Kulturzentrum 4lthangrund , @Hütte Open Air – Kino (bei Schlechtwetter 1. Stock – Alte Mensa) – Augasse 2-6, 1090 Wien. Hier geht es zur Wegbeschreibung

Eintritt gegen freie Spende!

„INTER*Story – Ein Stück Aktivismus“

AT, 2022, 43 Min., Deutsch (ohne Untertitel)
Filmproduktion: Djordje Čenić, Nicole Baïer
Mit: Luan Pertl, Magdalena Klein, Noah Rieser, Tinou Ponzer, Tobias Humer

 

Aus der Beschreibung:

„Im Mainstream werden inter* Personen meist verzerrt und voyeuristisch dargestellt. Was sind aber ihre eigenen Geschichten, die sie teilen wollen? Warum sind die Darsteller*innen Aktivist*innen geworden und vice versa? Warum kämpfen sie für die Menschenrechte, die Sichtbarkeit und Enttabuisierung von Menschen mit Variationen der Geschlechtsmerkmale? Was sind die nicht erzählten Geschichten? Im Setting einer TV-Talkshow teilen die intergeschlechtlichen Darsteller*innen ihre eigenen Stories und Erlebnisse, mal krass, mal traurig, mal lustig oder auch absurd.“

Die vier ausverkauften Aufführungen wurden gefilmt und zu einem Film verarbeitet. Wie schaut die filmische Übersetzung dieses Theaterabends aus? Wohin führt uns dieser Blick auf die Themen von den intergeschlechtlichen Darsteller*innen?

Nach dem Film laden wir zu einem Filmgespräch!


Hinweise zu Barrierefreiheit:

Leider können wir die Premiere nicht so barrierefrei gestalten, wie es sein sollte. Wir werden bei zukünftigen Screenings für Gebärden-Dolmetsch, Untertitel und noch bessere örtliche Zugänglichkeit sorgen. Es ist möglich im Rollstuhl die Premiere zu sehen und eine Toilettenmöglichkeit ist ebenso vor Ort – da die Wege von den öffentlichen Verkehrsmitteln mit langen, recht steilen Rampen verbunden sind, möchten wir gerne anbieten, telefonisch vor Ort zur Unterstützung erreichbar zu sein: +43 (0)732 / 28700200


Online Premiere:

Wer es nicht zur Filmpremiere nach Wien schaffen sollte oder nicht genug davon bekommen kann…

Ab 19.06.2023 gibt es die Dokumentation zu den Vorstellungen auch als kostenlosen Stream – ganze drei Tage (19./20./21.06.2023) lang wird der Film dann online zur Verfügung stehen unter: https://werk-x.at/premieren/interstory-ein-stueck-aktivismus/ – Hosted by WERK X–Petersplatz !!!

 

Weitere Infos bzw. für Nachfragen zum Projekt: theater@vimoe.at

Allgemeiner Kontakt: wien@vimoe.at

Mit Unterstützung von:

 

 

 

Eine Produktion von VIMÖ Wien

in Kooperation mit:

 

Danke an:

April 2023: Empfang der LGBTIQ-Intergroup im Parlament – wichtiger Austausch zwischen Politik und Zivilgesellschaft hat stattgefunden

Die LGBTIQ-Intergroup des österreichischen Parlaments wurde in 2022 gegründet soll den überparteilichen Austausch fördern und so die Lebenssituation von LGBTIQ-Personen in Österreich verbessern. Die Steuerungsgruppe besteht aus den Abgeordneten  Ewa Ernst-Dziedzic (Grüne), Mario Linder (SPÖ), Nico Marchetti (ÖVP) und Yannick Shetty (NEOS). Wir freuen uns sehr darüber, dass wir zum Empfang ins Parlament eingeladen wurden und durch Tinou Ponzer und Magdalena Klein vertreten waren.

Mit lila Schrift steht im Vordergrund "Finanz-Job bei VIMÖ". Der Hintergrund ist in einem hellen Lila mit einer Sonne in der Mitte gestaltet.

April 2023: Stellenausschreibung Buchhaltung und Finanzen – neue Ausschreibung

Wir möchten unser Team erweitern und schreiben folgende Stelle aus:

Finanzen / Controlling Verein (all gender welcome) in Teilzeit-Beschäftigung (20 Std.)

Die Aufgaben: 

  • Buchhaltung – laufende Agenden
  • Abrechnung von Förderungen (national/international)
  • Jahresabschluss – Erstellung in Zusammenarbeit mit Vereins-Finanzperson
  • Budgetplanung
  • Soll-Ist-Vergleich lfd. Projektbudgetkontrollen
  • Finanzielle Betreuung von neuen Förderanträgen (national/international)

Das Qualifikationsprofil:

  • Mehrjährige Erfahrung mit Vereinsbuchhaltung
  • Erfahrung in der Projektabrechnung (national/international)
  • Geschlechtergerechte kommunikative Fähigkeiten in Wort und Schrift
  • Fundierte MS-Office Kenntnisse
  • Selbstverantwortung mit der Motivation, den Aufgabenbereich weiter zu entwickeln
  • Teamorientierung
  • Sensibilität und Wille für den Verein Intergeschlechtlicher Menschen Österreich zu arbeiten

Unser Angebot:

  • Büro mit guter öffentlicher Anbindung in Wien
  • Kleines Team von aktivistisch sehr aktiven Menschen
  • Homeoffice nach Vereinbarung
  • Abwechslungsreiche Tätigkeit mit eigenständigem Verantwortungsbereich
  • Die Tätigkeit erstreckt sich über den Hauptverein in Linz und den Zweigverein in Wien
  • Teilzeit-Beschäftigung ab dem 1.6.2023 (20 Stunden pro Woche, €1495,00 pro Monat)
  • Unsere Büroräume sind leider nicht barrierefrei, aber barrierearm

Grundsätze unserer Arbeit:

VIMÖ arbeitet in vollem Umfang mit und für die von und mit OII Europe erarbeiteten Deklarationen (Malta DeclarationStatement of Riga und Vienna Statement; mehr dazu hier .

VIMÖ unterstützt im vollen Umfang menschenrechtsbasierte LGBTIQAA*-Forderungen und spricht sich gegen jegliche Form von Diskriminierung der und innerhalb dieser Communities aus. VIMÖ setzt sich für die Gleichberechtigung aller Menschen und gegen Diskriminierung aufgrund von Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck, Geschlechtsmerkmalen, ethnischer und/oder sozialer Zugehörigkeit, Hautfarbe, Behinderung, Religion oder anderen Merkmalen ein.

Bewerbungsfrist: 30.04.2023
Interviews finden zwischen dem 5.5.2023 und 12.5.2023 statt.

Bewerbungen bitte an luan.pertl@vimoe.at mit dem Betreff: Finanzen VIMÖ senden.

Hier kann die Stellenausschreibung als PDF heruntergeladen werden.

 

Wir freuen uns auf eure Bewerbung!

Verein Intergeschlechlicher Menschen Österreich Hauptverein Linz/Zweigverein Wien

April 2023: VIMÖ zu LGBTIQ-Intergroup im Parlament: intergeschlechtliche Kinder müssen geschützt werden, Verbot seit zwei Jahren ausständig

VIMÖ und Plattform Intersex Österreich anlässlich des heutigen Parlamentsempfang der LGBTIQ-Intergroup

Wien, 11.04.2023 (OTS) – „Ich freue mich, dass mit der LGBTIQ-Intergroup im Parlament eine überparteiliche Plattform für LGBTIQ-Rechte geschaffen wurde, doch jetzt braucht es mehr als nur schöne Worte. Wir warten seit fast zwei Jahren auf ein Gesetz zum Schutz von intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen. Bis heute liegt kein Entwurf vor. Die Regierungsparteien müssen handeln und den Schutz von intergeschlechtlichen Kindern endlich auf die Agenda setzen“, sagt Luan Pertl, Vorstandsmitglied des Vereins Intergeschlechtlicher Menschen Österreich (VIMÖ) sowie Mitglied der Plattform Intersex Österreich und verweist auf einen im Pride-Monat Juni 2021 einstimmig beschlossenen Entschließungsantrag zum Schutz von intergeschlechtlichen Kindern. Eingebracht haben den Antrag Ewa Ernst-Dziedzic von den Grünen und Nico Marchetti (ÖVP). Sie bilden gemeinsam mit Mario Lindner (SPÖ) und Yannick Shetty (Neos) die Steuerungsgruppe der neuen LGBTIQ-Intergroup im Parlament. Diese lädt heute erstmals Vertreter*innen von LGBTIQ-Organisationen aus ganz Österreich zu einem Empfang ins Parlament.

„Der heutige Empfang ist ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung. Noch wichtiger wären aber Gesetze, die unsere körperliche Unversehrtheit schützen. Denn bis heute erleben Kinder mit einer Variation der Geschlechtsmerkmale nicht-notwendige medizinische Eingriffe, die mitunter schweres Leid verursachen. Hier gibt es Rechtslücken, die dringend geschlossen werden müssen. Ähnliches fordern zahlreiche internationale Organisationen von der UNO bis zum Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission“, sagt Pertl.

Bereits 2020 forderte der UN-Kinderrechtsausschuss Österreich auf, nicht-notwendige und nicht-konsensuelle medizinische Eingriffe und Behandlungen an Kindern zu verbieten. Der Ausschuss hielt explizit fest, dass es sich dabei um eine „schädliche Praxis“ handle und verwies auf die Ausführungen des UN-Ausschuss gegen Folter (CAT). Dieser wiederum rügte Österreich bereits 2015 für derartige Praktiken, die er als grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlungen im Sinne der UN-Antifolterkonvention einstufte. Auch die LGBTIQ Equality Strategy 2020-2025 der Europäischen Kommission fordert ein Ende von schädlichen medizinischen Eingriffen, die sie als „Intesex Genital Mutilation“, also Genitalverstümmelung an intergeschlechtlichen Menschen bezeichnet.

Die vollständige Presseaussendung kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Bei APA-OTS ist die Presseaussendung hier zu finden.