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    Neue TIN-Handreichung für Schulen

    Launch-Event am Donnerstag 11.06.2026

    Inter- und transgeschlechtliche sowie nicht-binäre Schüler*innen (TIN) sind in den letzten Jahren verstärkt in Schulen sichtbar geworden. TIN-Schüler*innen stoßen auf (binäre) schulische Strukturen, die oft nicht auf ihre Bedürfnisse angepasst sind. Immer mehr Lehrkräfte möchten außerdem eine gute Unterstützung gegen Diskriminierung bieten können und sehen auch inhaltliche Leerstellen im Unterricht.

    In der neuen Handreichung „Trans*, inter* und nicht-binäre Schüler*innen. Geschlechtervielfalt an Schulen anerkennen – Diskriminierung abbauen“ von VIMÖ, EfEU und IKL werden Lebensrealitäten von TIN-Schüler*innen vorgestellt, rechtliche Hintergründe erläutert und Tipps sowie Handlungsempfehlungen bereitgestellt. Eine vielfaltsinklusive Schule ist möglich!

    Bei dem Launchevent werden die Autor*innen Luan Pertl, Marion Thuswald, Claudia Schneider, Tinou Ponzer und Magdalena Klein einen Einblick in die Handreichung geben. Diese Eindrücke werden durch die individuellen Perspektiven von mehreren Gäst*innen ergänzt.

    Nach der Präsentation gibt es ein Get-Together bei Getränken und Snacks.
    Die Handreichung wird vor Ort kostenlos erhältlich sein. Im Vorhinein kann sie bereits unter bildung[at]varges.at bestellt werden.

    WO: Volkshochschule Ottakring
    Eingang Neumayrgasse 14,
    1160 Wien
    → Hilde-Weinberger-Saal
    WANN: 11.06.2026
    18.00 – 21.00 UHR

    Die Veranstaltung wird auf ÖGS gedolmetscht und ist barrierefrei zugänglich! Mehr Infos zur Zugänglichkeit gibt es hier: https://www.vhs.at/de/e/ottakring/kontakt
    Wir bitten um Anmeldung via E-Mail: wien[at]vimoe.at

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS Ottakring statt.

    Die Handreichung wurde herausgegeben von VIMÖ – Verein Intergeschlechtlicher Menschen Österreich, EfEU – Verein zur Erarbeitung feministischer Erziehungs- und Unterrichtsmodelle und IKL – Institut für das künstlerische Lehramt der Akademie der bildenden Künste Wien.

    Die Erstellung der Handreichung wurde gefördert durch die Sozialversicherung.

    Wir danken allen, die die Handreichung ermöglicht haben und freuen uns auf den Launch mit euch!

     

     

    https://vimoe.at/wp-content/uploads/2026/05/Facebook-Titel-VA-2-scaled.png 948 2560 charlie https://vimoe.at/wp-content/uploads/2019/11/logo-a4-lila-scaled.png charlie2026-05-28 17:29:542026-05-29 12:19:48Neue TIN-Handreichung für Schulen

    Aktionstag „Who is a woman and who gets to decide – Inter* im Sport

    Am Freitag, den 26. Juni 2026 laden wir gemeinsam mit FairPlay und 100% Sport zu einem Aktionstag ein. Wir bieten einen Workshop an und haben ein Filmscreening mit anschließendem Podiumsgespräch organisiert. Danach gibt es eine kleine Party. Das übergreifende Thema wird „Inter* im Sport“ sein.

     

     

     

     

    Die Planung des Tages schaut wie folgt aus:

     

    Der Aktionstag beginnt mit einem Workshop mit Urs Vanessa Sager, Consultant for Intersex and Sports (OII Europe – Organisation Intersex International Europe https://www.oiieurope.org/).

    Themen: Aktuelle internationale, europäische Situation und Entwicklungen im Bereich „DSD (Differences of Sex Development)“ im Sport; mit Schwerpunkt auf Breitensport und Schule

    Zielgruppe: Interessierte aus dem Sport bzw. von Sportorganisationen – weitere Interessierte bei Nachreihung ebenso willkommen! (max. 25 Personen)

    Anmeldung bis 31. Mai per Mail an: FairPlay[at]vidc.org – bitte Sportbezug angeben, die Teilnahme ist kostenlos.

    Datum und Uhrzeit: 26.06.2026 14:30-16:30 Uhr
    Ort: Universitätssportzentrum Auf der Schmelz, 1150 Wien

     

    Nach dem Workshop geht es ab 18:30 Uhr in den Breitenseer Lichtspielen weiter mit dem Abendprogramm:

    19:00 Film CATEGORY:WOMAN

    20:30 TALK zum Film mit Urs Vanessa Sager und weiteren Expert*innen

    ab 21:30 PARTY anlässlich 8 Jahre VIMÖ Wien: Musik, Getränke, gute Stimmung

    OFFEN FÜR ALLE!

    Kino-Eintritt: 10 € – Tickets können über das Kino reserviert bzw. an der Abendkasse gekauft werden: https://breitenseer-lichtspiele.at/

    Ort: Breitenseer Lichtspiele | Breitenseer Straße 21, 1140 Wien

    Über den Film: Category: Woman

    Phyllis Ellis, Kanada 2022, 76 Min., Englisch (leider aktuell keine UT verfügbar)

    „When international sport governing bodies rule that „identified“ female athletes must medically alter their bodies, four champion runners fight back against racism, policing of women’s bodies, and the violation of their human rights.“

    Mehr Infos zum Film: https://www.categorywomandoc.com/

     

    Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid!

     

    Präsentiert vom Verein Intergeschlechtlicher Menschen Österreich (VIMÖ), 100% Sport und fairplay – Initiative für Vielfalt und Antidiskriminierung im Sport

    https://vimoe.at/ | https://100prozent-sport.at | https://www.fairplay.or.at/

    Grafik: 100% Sport

     

     

    https://vimoe.at/wp-content/uploads/2026/04/Sport-Inter-3.png 540 1500 charlie https://vimoe.at/wp-content/uploads/2019/11/logo-a4-lila-scaled.png charlie2026-04-28 17:41:182026-04-28 17:41:18Aktionstag „Who is a woman and who gets to decide – Inter* im Sport

    Jährliches Update zu Fort- und Rückschritten von Rechten für LGBTIQ-Personen in Europa

    Am 28. Februar 2026 wurde von ILGA Europe der Jahresbericht zur Menschenrechtslage von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Personen für den Zeitraum Januar bis Dezember 2025 veröffentlicht!
    ILGA-Europe veröffentlicht den Jahresbericht seit bereits fünfzehn Jahren. Dieser vereint Forschungsergebnisse und Fachwissen der Mitarbeitenden und Mitglieder von ILGA-Europe, darunter mehr als 200 Aktivist*innen und Jurist*innen aus 54 Ländern, um Entwicklungen in den Bereichen rechtlicher Schutz, Diskriminierung, Versammlungs- und Meinungsfreiheit, Gesundheitsrechte, Asylpraxis, Hassverbrechen, körperliche Unversehrtheit von Inter*, zivilgesellschaftlicher Raum und anderen Bereichen, die das Leben von LGBTI-Personen betreffen, zu dokumentieren. Im entsprechenden Länderkapitel werden die Entwicklungen des vergangenen Jahres in Österreich dargestellt. Hier ist unter anderem die Expertise von VIMÖ mit eingeflossen. In den Bericht nicht mehr hineingeschafft hat es die Erkenntnis des VfGH zur Streichung des Geschlechtseintrags – diese Fortschritte werden Bestandteil des nächsten Berichts sein.
    ILGA Europe hat im diesjährigen Bericht die folgenden 5 Trends identifiziert:
    • Legislative Verbote von Pride und verkleinernder öffentlicher Raum:
      Zum ersten Mal hat ein EU-Mitgliedstaat ein Gesetz verabschiedet, die Pride und andere LSBTIQ*-Versammlungen verbietet, mit Bußgeldern für Organisator*innen und Teilnehmende sowie dem Einsatz von Überwachungsinstrumenten zur Identifizierung von Teilnehmenden. In ganz Europa und Zentralasien wurden Pride-Paraden verboten, blockiert oder strafrechtlichen Verfahren unterzogen. Diese Maßnahmen sind keine Einzelfälle, sondern Teil einer massiven Einschränkung der Möglichkeiten, wer sich versammeln, organisieren und am öffentlichen Leben teilnehmen kann.
    • Re-kriminalisierung durch „Propaganda“- und Extremismusframes:
      Immer wieder werden Kinderschutz, moralische oder nationalistische Argumente herangezogen, um queeres Leben zu kriminalisieren. In Ungarn sahen sich Pride-Organisator*innen im Rahmen eines neuen Versammlungsgesetzes einer Anklage gegenüber. In Belarus und Kirgisistan kriminalisieren Gesetze positive LSBTIQ*-„Propaganda“. In Russland führten extremistische Einstufungen zu Razzien, Strafverfolgungen, digitaler Überwachung und einer breiteren rechtlichen Unsicherheit.
    • Zur Zielscheibe machen und Auslöschung von trans*, intergeschlechtlichen und nicht-binären Personen:
      Ein deutlicher Wandel weg von rechtebasierter Governance ist die Einschränkung der vollständigen Teilhabe von trans*, intergeschlechtlichen und nicht-binären Menschen am öffentlichen Leben. Mehrere Staaten brachten verfassungsrechtliche oder gesetzgeberische Maßnahmen voran, die Geschlecht als streng “biologisch” und “unveränderlich” definierten und die rechtliche Geschlechtsanerkennung einschränkten oder zurückdrehten.
      In Ungarn, der Slowakei, Georgien und dem Vereinigten Königreich gibt es Veränderungen, die die Anerkennung, den Zugang zu Gesundheitsversorgung und die Teilnahme von trans*, intergeschlechtlichen und nicht-binären Personen einschränken.
    • Bildungs- und Jugendräume an vorderster Front:
      Kinderschutz und Regelungen über Lehrpräne werden genutzt, um zu definieren, was in Bildungseinrichtungen gelehrt, diskutiert oder sogar gelten darf. Einschränkungen treten zunehmend in Schulen und Universitäten auf. Ungarns Kinderschutzrahmen verbietet weiterhin Bildungsinhalte, die als “Förderung von Homosexualität oder Trans*geschlechtlichkeit” gelten.
      In mehreren Ländern, darunter auch Deutschland, wurden Bildungsprogramme für Gleichberechtigung und Vielfalt öffentlich infrage gestellt oder eingeschränkt.
    • Divergierende Entwicklungen: Widerstand und institutionelle Schutzmaßnahmen:
      Trotz wachsender Repression gab es 2025 auch Fortschritte: Polen beendete „LSBTI-freie Zonen“, Spanien stärkte Gleichheitsgesetze, und der Europarat setzte neue Standards für die Rechte intergeschlechtlicher Menschen. Diese Entwicklungen zeigen, dass demokratische Institutionen weiterhin umkämpfte Arenen sind und der politische Wille weiterhin einen wirklichen Unterschied macht.

    Weitere Informationen:

    Auf der Seite des LSVD+ gibt es zusätzliche Hintergrundinformationen zum Bericht und eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Themenbereiche. Auf der Seite von ILGA Europe können verschiedene Filter genutzt werden, um einzelne Themenbereiche oder Länder auszuwählen. Außerdem steht dort der komplette Bericht zum Download bereit.

    https://vimoe.at/wp-content/uploads/2026/03/Kopie-von-Homepage-Header-4.png 540 1500 charlie https://vimoe.at/wp-content/uploads/2019/11/logo-a4-lila-scaled.png charlie2026-03-01 12:43:072026-04-09 13:41:25Jährliches Update zu Fort- und Rückschritten von Rechten für LGBTIQ-Personen in Europa

    Neu-Auflage unserer Broschüre für Fachkräfte im Gesundheitsbereich

    Die aktualisierte Auflage der Sensibilisierungs-Broschüre für Gesundheitsfachkräfte ist da!

    In „INTER* – Informationen für Ärzt*innen, Therapeut*innen & andere pflegende und medizinische Berufsgruppen“ informieren die Vereine TrIQ und VIMÖ zu Intergeschlechtlichkeit / Variationen der Geschlechtsmerkmale.

    Nachdem es in dem Bereich in den letzten Jahren relevante Veränderungen in Österreich und Deutschland gab, ist die Broschüre nun aktualisiert und ergänzt worden. Vorerst können wir nur auf die Online-Version verweisen, bald gibt es die Broschüre aber auch wieder bei uns gedruckt zu erhalten:

    https://vimoe.at/wp-content/uploads/2026/01/Inter_fuer_Fachkraefte.pdf

    Außerdem möchten wir an dieser Stelle noch auf eine weitere neue Broschüre von TrIQ hinweisen:

    „Bin ich inter* genug?“

    Die Broschüre ist im Anschluss an eine Podiumsdiskussion entstanden und baut auf Erkenntnissen auf, die während und nach der Veranstaltung gemacht wurden. Sie soll eine Hilfestellung sein, inter* Personen in ihrer Identität zu stärken. Ebenso wird darauf eingegangen, wie eins überhaupt herausfinden kann, ob inter* das passende Label für eins ist. Hierbei kann es etliche Herausforderungen geben, vor die eins gestellt wird, den Begriff für sich anzunehmen. Für viele inter* Personen kann dies ein lang andauernder Prozess sein und letztendlich auch einen wichtigen Schritt darstellen, um Anschluss an die Inter*-Community zu finden. Denn inter* Menschen sind vielfältig.

    Hier geht es zum Download:

    https://inter.transinterqueer.org/wp-content/uploads/2026/01/Inter_genug.pdf

     

    https://vimoe.at/wp-content/uploads/2026/02/Homepage-Header.png 540 1500 charlie https://vimoe.at/wp-content/uploads/2019/11/logo-a4-lila-scaled.png charlie2026-02-02 17:30:382026-02-02 17:31:05Neu-Auflage unserer Broschüre für Fachkräfte im Gesundheitsbereich

    PA: Umfassende Europarats-Empfehlung zur Gleichberechtigung intergeschlechtlicher Menschen

    Linz 29.01.2026

    Im Oktober 2025 hat das Minister*innen-Komitee des Europarats seine Empfehlung CM/Rec(2025)7 zur Gleichberechtigung von intergeschlechtlichen Menschen vorgestellt. „Es handelt sich um das erste umfassende internationale Rechtsinstrument, das sich speziell mit den Menschenrechten intergeschlechtlicher Personen befasst,“ ist auf der Webseite des Europarats zu lesen. „Die von den 46 Mitgliedsstaaten des Europarates verabschiedete Empfehlung gibt den Regierungen klare Leitlinien für die Ausarbeitung von Gesetzen und Richtlinien vor, die nicht einvernehmliche medizinische Eingriffe verbieten und sicherstellen, dass jeglicher Eingriff bei intergeschlechtlichen Kindern aufgeschoben wird, bis diese selbst entscheiden können,“ so im Text weiter.

    „In dieser bahnbrechenden Empfehlung wird Österreich dargelegt, wie es für den gleichberechtigten Zugang zur Gesundheitsversorgung und für den spezifischen Schutz von intergeschlechtlichen Menschen vor Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt sorgen kann – und zwar in allen gesellschaftlichen Bereichen,“ so Tinou Ponzer, Obmensch von VIMÖ.

    Die ebenso im Herbst 2025 veröffentlichte FRA-Studie „Being intersex in the EU“ (Inter*-Sein in der EU) zeigt, wie dringlich der Handlungsbedarf ist.

    Die Bundesregierung plant, wie berichtet, „klare Regelungen zum Schutz intergeschlechtlicher Minderjähriger vor gesundheitlich nicht notwendigen Eingriffen“ zu implementieren sowie „den Ausbau der Sensibilisierungsmaßnahmen für Gesundheitspersonal“.

    „Die Teilhabe und Förderung intergeschlechtlicher Menschen und insbesondere der Schutz von Kindern liegt in der Hand unserer Bundesregierung. Jetzt kann sie glücklicherweise auf diese Vorarbeit des Europarats zurückgreifen und im neuen Jahr in die Umsetzung gehen,“ zeigt sich Magdalena Klein, Vize-Obmensch von VIMÖ, hoffnungsvoll.

    Die Aussendung ist auch auf der Seite der APA zu finden.

    https://vimoe.at/wp-content/uploads/2026/01/PA-Empfehlungen-Europarat.png 540 1500 charlie https://vimoe.at/wp-content/uploads/2019/11/logo-a4-lila-scaled.png charlie2026-01-29 08:59:242026-01-29 11:03:16PA: Umfassende Europarats-Empfehlung zur Gleichberechtigung intergeschlechtlicher Menschen

    VfGH-Erkenntnis zu Geschlechtseinträgen

    Wir gratulieren der Genderklage zu ihrem Erfolg! Der Verfassungsgerichtshof hat sich in einem bahnbrechenden Erkenntnis dafür ausgesprochen, dass auch nicht-binäre Personen ein Recht auf einen für sie passenden Geschlechtseintrag (im Falle der Klage eine Streichung des Eintrags) haben. Damit widerspricht der VfGH einerseits dem Verwaltungsgerichtshof, der im letzten Jahr noch zu dem Erkenntnis kam, dass eine Streichung des Geschlechtseintrags in Österreich grundsätzlich nicht möglich sei und deshalb auch für Unsicherheiten bei intergeschlechtlichen Menschen sorgte, die ihren Eintrag seit 2020 streichen lassen konnten und davon auch Gebrauch machten. Andererseits erkennt der Verfassungsgerichtshof damit zum zweiten Mal in der Geschichte Österreichs an, dass die Kategorie „Geschlecht“ nicht ausschließlich binär gedacht werden kann. Nach dem Erkenntnis aus 2018, bei dem es um eine intergeschlechtliche Person ging, folgt nun auch das Erkenntnis zu einer endogeschlechtlichen Person mit nicht-binärer Geschlechtsidentität. Der VfGH erkennt damit an, dass das Geschlecht eines Menschen nur von diesem Menschen selbst bestimmt werden kann.

    Wie der Zugang zu einem alternativen Geschlechtseintrag gestaltet wird, ist aktuell noch nicht absehbar. Es ist davon auszugehen, dass es weiterhin zu einer Form von Begutachtung / Attestpflicht kommt. Wir werden uns dazu mit Politiker*innen austauschen und warten gespannt auf einen neuen Erlass aus dem BMI.

    Weitere Informationen zum Erkenntnis gibt es bei VeNiB. Dort findet sich auch das Erkenntnis im Volltext.

     

    https://vimoe.at/wp-content/uploads/2026/01/Urteil-VfGH-NB.png 540 1500 charlie https://vimoe.at/wp-content/uploads/2019/11/logo-a4-lila-scaled.png charlie2026-01-20 15:32:232026-01-29 15:33:31VfGH-Erkenntnis zu Geschlechtseinträgen

    Umfrage für Sportvereine und Studie für Regenbogenfamilien

    Online-Erhebung zum Thema Diskriminierung & Gewalt im österreichischen Breiten- und Amateursport. Durchgeführt von fairplay – Initiative für Vielfalt und Antidiskriminierung.

    Seit 1997 setzt sich fairplay für eine gewaltfreie Sportkultur ein, wo alle willkommen sind und Rassismus, Homophobie, Sexismus, Fremdenfeindlichkeit sowie Hass und Ausgrenzung keinen Platz haben.
    Seit 1997 hat sich die Sportlandschaft verändert – neue Vereine, neue Sportarten, neue Herausforderungen, neue Chancen – und neue Probleme?
    ❗ Mit eurer Hilfe wollen wir wissen, mit welchen Themen im Bereich Gewalt, Vielfalt und Diskriminierung Vereine in Österreich 2025 am meisten zu tun haben, was euch beschäftigt und wo ihr Unterstützung bräuchtet!
    ✍ Macht mit bei der großen online Breitensport-Umfrage zum Thema Gewalt & Diskriminierung im Sport!
    📅 Bis 21. Jänner 2026 sind alle Sportvereine und -organisationen in Österreich aufgerufen, an der Umfrage teilzunehmen

    ⏰ Die Umfrage dauert ca. 15 Minuten.

     

    Warum?

    Wir wollen ein Licht werfen auf die vielfältigen Erfahrungen & Herausforderungen im Bereich Diskriminierung & Gewalt im österreichischen Breitensport. Damit wir mit euch gemeinsam zielgerichtete Maßnahmen für einen gewaltfreien und freudvollen Sport entwickeln können.

    Hier geht es zur Umfrage:
    https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdosJ73XbvEpu3TA9n4DGhMVeKCQ5CxRogt1HFvvCIz5POVeQ/viewform

     

    Rainbow Austrian Longitudinal Family (RALF) Studie

    Wer kann bei RALF teilnehmen?

    Für RALF suchen wir Familien in Österreich, in denen sich mindestens ein Elternteil als lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, queer, inter*, asexuell, agender, aromantisch oder anderweitig als Teil der LGBTQIA+-Community identifiziert. Dabei definieren wir „Eltern“ unabhängig von rechtlicher oder genetischer/gestationaler Elternschaft und unabhängig von Beziehungen zu anderen Elternteilen und der Familienkonstellation. Entscheidend für die Teilnahme ist, dass Sie sich selbst als Elternteil für ein Kind zwischen 2 und inkl. 17 Jahren erleben (und sich als LGBTQIA+ identifizieren). Auch, wenn Sie sich nicht ausdrücklich als „Regenbogenfamilie“ bezeichnen, sind Sie herzlich dazu eingeladen, teilzunehmen!

    Worum geht es bei RALF und wie läuft die Studie ab?

    Mit der RALF-Studie möchten wir dazu beitragen, Regenbogenfamilien in Österreich sichtbarer zu machen. Dafür begleiten wir 150 Regenbogenfamilien mit Kindern im Alter ab 2 bis inkl. 17 Jahren für die nächsten zwei Jahre. Wir interessieren uns dabei besonders dafür, welche Stärken Kinder und Eltern in Regenbogenfamilien im Alltag zeigen und mit welchen Hürden sie womöglich konfrontiert sind. Dazu versenden wir an Eltern einmal im Jahr einen Online-Fragebogen. Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren, die ebenfalls teilnehmen möchten, erhalten zusätzlich einen eigenen, altersgerecht ausformulierten, verkürzten Fragebogen von uns.

    Hier gibt es weitere Informationen zur Studie:

    https://sosci.univie.ac.at/RegistrierungRALF/

     

    https://vimoe.at/wp-content/uploads/2025/09/Homepage-Header-032025.png 540 1500 charlie https://vimoe.at/wp-content/uploads/2019/11/logo-a4-lila-scaled.png charlie2026-01-08 14:05:092026-01-08 14:08:31Umfrage für Sportvereine und Studie für Regenbogenfamilien

    Hallo Neu(igkeiten)-Jahr 2026

    Foto-Credits: Klaus Frimmel-Walser

     

    Wir haben es geschafft!

    Unsere neuen Büro- und Beratungsräumlichkeiten in Wien befinden sich nun im zweiten Bezirk, Lößlweg 6/5! Damit verabschieden wir uns vom Kulturzentrum 4lthangrund, von dem wir über 3 Jahre lang Teil waren und sehr dankbar sind für die vielen Möglichkeiten vor Ort und die tolle Kooperation in der Zeit. Unser neuer Standort muss noch fertig her- und eingerichtet werden, daher werden wir im Jänner noch keine Öffnungszeiten haben.

    Ein weiterer Abschied betrifft Florian Deppert (im Bild oben links), unseren Koordinator für Bildungsanfragen und verantwortlich für Buchhaltung/Finanzen. Über 2 Jahre lang durften wir erfolgreich zusammenarbeiten, haben ihn persönlich sehr geschätzt und wünschen ihm alles Gute auf dem weiteren Weg! Das neue Jahr bringt uns also auch eine neue Person, die diese Aufgaben bei uns übernehmen wird. Wir freuen uns schon auf alle Veranstaltungen in 2026 und darauf, alte und neue Gesichter zu sehen!

    Wir möchten an dieser Stelle zusätzlich auf die Situation des Kulturzentrums 4lthangrund hinweisen, das ebenfalls umziehen muss, da das Areal der Alten WU abgerissen wird:

    „4lthangrund zieht um — und wir brauchen eure Unterstützung!
    4lthangrund eröffnet zwei neue Orte in der Nähe der alten WU, um weiterhin Raum für Kultur, Awareness, Nachbarschaft und Gemeinschaft zu schaffen. Endlich Räume! Wir konnten an den neuen Orten langfristige Mietverträge sichern – das bringt uns einen entscheidenden Schritt weiter. Die Verträge bieten Stabilität für die kommenden Jahre und ermöglichen verschiedenen Gruppen, Künstler:innen und Nachbarschaftsinitiativen wachsen zu können, neue Formate zu entwickeln und in der Stadt aktiv zu bleiben. Ein Umzug bedeutet aber auch: Mietkautionen, Werkzeuge, Reparaturen, Materialien und Menschen, die diese Arbeit machen. Wir brauchen finanzielle Unterstützung ebenso wie praktische Hilfe um diese Räume für alle nutzbar zu machen.“

    Wenn ihr unterstützen könnt und wissen möchtet, wo 4lthangrund für Alle zukünftig seine Räume solidarisch öffnen wird, lest hier weiter: https://4lthangrund.jetzt/4lthangrund-umzug/

    https://vimoe.at/wp-content/uploads/2026/01/Neujahr-26.png 540 1500 charlie https://vimoe.at/wp-content/uploads/2019/11/logo-a4-lila-scaled.png charlie2026-01-07 10:55:002026-01-12 15:31:26Hallo Neu(igkeiten)-Jahr 2026
    VIMÖ

    Winterpause vom 20.12.2025 – 06.01.2026

    english below
    ______________

    Liebe Community,
    Liebe Verbündete,
    Liebe interessierte Menschen!

    Wir gehen in unsere Winterpause und sind daher vom 20.12.2025 bis 06.01.2026 nicht erreichbar: Unser Büro in Wien ist geschlossen, wir führen keine Telefonate und auf Mails reagieren wir in dieser Zeit nicht. Ab dem 07.01.2026 sind wir aber wieder im gewohnten Umfang für euch da und freuen uns auf eine Kontaktaufnahme.
    Wir wünschen euch allen eine hoffentlich ebenso erholsame Zeit und ein gutes Ankommen im nächsten Jahr!

    Euer Team von VIMÖ und VIMÖ Wien sowie der Beratungsstelle Var.Ges

     

    Dear Community,
    Dear allies,
    Dear interested people!

    We are going into our winter break and will therefore not be available from December 20th 2025 till January 6th 2026: Our office in Vienna will be closed, we will not make any phone calls and we will not respond to emails during this time. From January 7th 2026, we will be back for you as usual and are looking forward to hearing from you.

    We wish you all a hopefully equally relaxing time and a good start into the new year!

    Your team from VIMÖ and VIMÖ Vienna and the Var.Ges counselling centre

    https://vimoe.at/wp-content/uploads/2023/11/Winterpause-vom.png 540 1500 charlie https://vimoe.at/wp-content/uploads/2019/11/logo-a4-lila-scaled.png charlie2025-12-15 13:11:152025-12-09 13:17:21Winterpause vom 20.12.2025 – 06.01.2026

    Lehrende an Hochschulen in Österreich – Erfahrungen im Umgang mit TIN*-Studis gesucht!

    Tara Brandl schreibt gerade eine Masterarbeit an der Universität Wien und untersucht die Erfahrungen von trans*, inter* und nicht-binären Studierenden an Hochschulen in Österreich. Dazu hat Tara einerseits eine Gruppendiskussion mit tin-Studierenden durchgeführt und andererseits einen Fragebogen für Lehrende entwickelt:

    Umfrage für Lehrende:

    Die Umfrage richtet sich an Lehrende an österreichischen Hochschulen, unabhängig von der eigenen Geschlechtsidentität und davon, ob sie Erfahrungen im Umgang mit TIN* Studierenden haben.  Die Befragung dauert etwa 10-15 Minuten und erfragt geschlechtsbezogene Einstellungen und zielgruppenspezifische Erfahrungen. Da diverse Geschlechtsidentitäten an Hochschulen ein immer größeres Thema werden und neue Fragen für Lehrende aufwerfen, möchte ich mit dieser Studie dazu beitragen, eine bestehende Forschungslücke zu schließen und mehr Orientierung für die Praxis zu schaffen.

    Weitere Informationen zur Umfrage inklusive Datenschutzhinweise gibt es hier:

    https://sosci.univie.ac.at/tinkommunikation/

     

     

    Gruppendiskussion für Studierende:

    Ich bin Tara (dey/demm/deren), nicht-binär, und schreibe aktuell meine Masterarbeit in Psychologie an der Universität Wien. Dafür suche ich trans*, inter* und nicht-binäre Studierende für eine Gruppendiskussion über Erfahrungen mit Lehrenden an Hochschulen – positive wie negative.
    Vielleicht entspricht das auch deinen Erfahrungen: Diskriminierungserfahrungen in der akademischen Ausbildung belasten häufig die psychische Gesundheit und den Studienweg von TIN* Personen. Deshalb möchte ich eure Perspektiven in der Forschung sichtbar machen und untersuchen, wie es euch in der Interaktion mit euren Lehrenden geht.
    Die Gruppendiskussion soll ein diskriminierungskritischer und solidarischer Raum sein, in Wien stattfinden und voraussichtlich etwa 2 Stunden dauern. Alle Beiträge werden anonymisiert und vertraulich behandelt. Mit eurem Einverständnis wird der Ton der Diskussion aufgezeichnet, pseudonymisiert verschriftlicht und nach der Auswertung gelöscht. Es ist jederzeit möglich, ohne Angabe von Gründen die Diskussion zu verlassen.
    Es gibt Snacks, Getränke und 20 € Aufwandsentschädigung.
    https://vimoe.at/wp-content/uploads/2025/09/Homepage-Header-032025.png 540 1500 charlie https://vimoe.at/wp-content/uploads/2019/11/logo-a4-lila-scaled.png charlie2025-12-14 15:49:292025-12-22 14:56:55Lehrende an Hochschulen in Österreich – Erfahrungen im Umgang mit TIN*-Studis gesucht!
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    • Neue TIN-Handreichung für Schulen28 Mai, 2026 - 17:29
    • Aktionstag „Who is a woman and who gets to decide – Inter* im Sport28 April, 2026 - 17:41
    • Jährliches Update zu Fort- und Rückschritten von Rechten für LGBTIQ-Personen in Europa1 März, 2026 - 12:43

    Verein Intergeschlechtlicher Menschen Österreich

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